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Die Geschichte des Tolkien Ensembles(Teil 1) Teil 2 (Teil 3) (Teil 4) (Teil 5) (Teil 6)![]() Die dänische Königin Margrethe unterstützte das Tolkien Ensemble mit der Erlaubnis, ihre "Herr der Ringe"-Illustrationen zu verwenden. Die dänische Königin erteilte uns die Erlaubnis, ihre Illustrationen
zum Herrn der Ringe für das Cover unserer CD zu nutzen. Dies war eine
große Ehre und es schien mir auch das einzig Richtige, diese dänischen
Illustrationen des Herrn der Ringe mit den musikalischen
Interpretationen eines dänischen Ensembles zu kombinieren. ![]() Erstauflage mit nur 2000 Exemplaren von An Evening in Rivendell (1997) Schließlich konnten wir im Herbst 1997 die erste CD des Tolkien Ensembles veröffentlichen. An Evening in Rivendell erhielt in Dänemark hervorragende Kritiken. Auch in anderen Ländern wurde sie wohlwollend aufgenommen. Tolkien Online sagte dazu: "Die Musik des Tolkien Ensembles ist die wohl wunderschönste Darbietung der Gedichte des Herrn der Ringe." Und Classic CD schrieb: "Höchst überzeugend und hervorragend aufgeführt." ![]() Pressefoto des Tolkien Ensembles (Herbst 1998): Mads Thiemann, Caspar Reiff, Signe Asmussen, Katja Nielsen, Peter Hall & Morten Ryelund 1998 erhielt ich einen Brief von Tolkiens Tochter, Priscilla Tolkien. Sie bat mich, einige unserer Stücke in ihrem Haus zu spielen. Ich lud den Bariton des Tolkien Ensembles, Mads Thiemann, nach England ein, und wir traten zweimal mit Ausschnitten aus unserem Programm auf. Auf der selben Tour spielten wir in der Exeter College Hall für die Tolkiengesellschaft. Bei diesem Besuch in England hatte ich ebenfalls die Gelegenheit, den legendären Herausgeber Rayner Unwin zu treffen, der einen maßgeblichen Anteil an der Veröffentlichung sowohl des Hobbits als auch des Herrn der Ringe hatte. ![]() Exeter College Hall, in der das Tolkien Ensemble 1999 auftrat. 1999 kehrten wir mit dem gesamten Tolkien Ensemble nach Oxford zurück, um in der Exeter College Hall ein Konzert für die Tolkiengesellschaft zu geben, mit Priscilla Tolkien unter den Anwesenden. Zu unserer großen Freude hielt sie nach dem Konzert eine kurze Ansprache und sagte: "Es war, als ob Galadriel unter uns weilte..." ![]() Signe Asmussen, Caspar Reiff, Morten Ryelund, Katja Nielsen, Peter Hall & Mads Thiemann (Exeter College Hall, Oxford, 1999) ![]() Unter anderem hatte das Tolkien Ensemble ein großes Konzert vor ausverkauftem Saal in einem der angesehensten Konzertsäle, der Ny Carlsberg Glyptotek. ![]() Pressefoto des Tolkien Ensembles (2000): Peter Hall, Signe Asmussen, Katja Nielsen, Caspar Reiff, Mads Thiemann & Morten Ryelund. Im Jahre 2000 begannen wir die Aufnahmen zu unserer zweiten CD mit dem Titel A Night in Rivendell. Neu hinzugekommene Solisten waren Povl Dissing (Gollum), Kurt Ravn (Legolas) und Ulrik Cold (Gandalf). Obwohl die Lieder des Herrn der Ringe meist dunkel und traurig waren, wurde das Album von den Kritikern wohlwollend aufgenommen.
Die dänische Königin erlaubte uns wiederum, ihre Illustrationen für das Booklet zu verwenden. Was die Verkaufszahlen betrifft, blieb A Night in Rivendell hinter An Evening in Rivendell zurück. ![]() Erstauflage von A Night in Rivendell (2000) ![]() Zweitauflage von An Evening in Rivendell (2000) An diesem Punkt, um das Jahr 2000 herum, erlebte die Tolkien-Welt eine dramatische Veränderung. Gerüchte über Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Filmtrilogie ließ das Interesse an allem Tolkien-bezogenen enorm wachsen. Das Tolkien Ensemble war ein Bestandteil dieses Hypes, der vermutlich das Vorhaben rettete, da ich mir keinesfalls sicher war, wie ich meine Vision des vollendeten Projekts jemals hätte finanzieren können. ![]() Arbeit an At Dawn in Rivendell: Morten Ryelund & Caspar Reiff ![]() Morten Ryelund, Caspar Reiff & Peter Olufsen (Manager von Classico Records) im Focus Recording Studio 1 Bis dahin hatten sich die Aufnahmen für eine klassische CD ganz gut
verkauft, aber nicht gut genug, um die Plattenfirmen zu überzeugen,
eine große Summe Geld in die Fertigstellung des Projekts zu
investieren. Die "großen" Lieder, jene die ein Symphonieorchester und
einen großen Chor erforderlich machten, hatte ich immer wieder
aufgeschoben. Ich wollte, was die Musik betrifft, keine Kompromisse
eingehen, und es ist wahrscheinlich, dass der Medienrummel um den Herrn
der Ringe maßgeblich an der Vollendung des Projekts beteiligt war. |